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Mops-Welpe auf einer Wiese

Der Mops als Familienhund – Ein ewiger Trend?

Der Mops gehört zu derjenigen Sorte von Hund, die einerseits sehr beliebt ist, andererseits aber auch sehr viel Kritik ausgesetzt ist. Sie werden geliebt und andererseits auch abgelehnt und bei keiner anderen Rasse gibt es derart viele Missverständnisse und Unwahrheiten zu lesen.

Fakt ist, dass der Mops einen ganz besonderen Charakter hat und es immer öfter in Film und Fernsehen zu etwas gebracht hat. Seine Mimik und sein lustiges Wesen lassen ihn bei diversen Werbespots glänzen, sein Blick die Herzen von Kindern schmelzen. Ein friedliebender und menschenbezogener Artgenosse, der sich als gutmütiger Familienhund einen Namen gemacht hat und der Trendhund der letzten Jahre gewesen ist. Loriot brachte es auf den Punkt: „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“.

Kritiker dieser Rasse bemängeln und betonen immer wieder, dass Möpse das Ergebnis von Qualzuchten der Vergangenheit sind. Absichtlich wurden Nasen zurückgezüchtet und ein gedrungenes Geschöpf geschaffen, was nicht richtig atmen kann, Sport völlig entsagt und ein verkürztes Gaumensegel besitzt, welches immer öfter gesundheitliche Probleme und teure Operationen verursacht. Auch die herausstehenden Augen führen im Alter zu Erblindungen. Dies alles macht eine spezielle Pflege vor allem für alternde Möpse nötig, die zusätzlichen Aufwand und ggf. auch Kosten verursacht, die bei anderen Hunderassen nicht bestehen.Mops auf einer Wiese

Zwiespalt mit Lösung von Mops Züchtern

Es gibt tausende Beispiele von Mops Hunden, die ein stattliches Alter von 15 Jahren erreichen, ohne rassetypische Gesundheitsprobleme zu bekommen. Um allerdings das Risiko von typischen Mopserkrankungen von vornherein auszuschließen und Kritiker zum Schweigen zu bringen, wurden in den letzten Jahren Rückzüchtungen vorgenommen. Die sogenannten „Altdeutschen Möpse“ haben wieder eine leicht herausstehende Nase, weniger „Glubschaugen“ und sind sogar für Agility und Hundesport geeignet.

Halter, die sich für einen Mops entscheiden und ein gutes Gewissen bevorzugen, haben somit die Möglichkeit ein knuddeliges Mopskerlchen auf der einen Seite, und ein weniger anfälliges Tier auf der anderen Seite zu besitzen. Die Kosten für den Kauf sowie die Kosten über die Lebenszeit eines Mopses werden sich so kaum merklich von anderen Hunderassen unterscheiden (Quelle).

Inwieweit der Trendhund Mops weiter als ein solcher bezeichnet werden kann, bleibt abzuwarten. Wirft man heute einen Blick in Hundeschulen, ist mindestens ein Mops immer anwesend. Seine Beliebtheit ist bisher ungebrochen, auch wenn er sicherlich nicht für jeden Halter geeignet ist. Zumindest nicht für diejenigen, die einen Hund zum Joggen brauchen oder die ein Schnauben und unterschwelliges Grunzen nicht niedlich finden. Für alle anderen, und vor allem für Familien mit Kindern, kann der Mops ein Gewinn für den Haushalt sein, sofern man weiß, worauf man sich einlässt.

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