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Bierhefe Hund

Bierhefe für Hunde: Ein natürliches Wundermittel?

Für einen gesunden Körper und schönes Fell benötigt dein Hund ausreichend Nährstoffe. Doch die Versorgung mit Vitaminen, Aminosäuren und Mineralstoffen und ist nicht immer ohne Weiteres möglich. Hier kann Bierhefe beim Hund als Ergänzungsmittel sinnvoll sein, denn sie ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen.

In diesem Beitrag erfährst du, bei welchen Beschwerden sie deinem Vierbeiner helfen kann, was es bei der Dosierung zu beachten gibt und wie die Anwendung am einfachsten gelingt.

Außerdem erhältst du am Ende des Beitrags zwei konkrete Kauftipps für besonders bewährte Produkte: nämlich diese Tabletten von 8in1 sowie dieses Pulver von AniForte® (mit einem Klick gelangst du zum Angebot auf Amazon).

Was ist Bierhefe?

Bei Bierhefe handelte es sich einst um ein Nebenprodukt der Bierherstellung. Heute wird sie nicht nur dort gewonnen, sondern ebenfalls industriell erzeugt, denn viele Menschen haben ihre Vorzüge entdeckt.

Diese rein natürliche Ansammlung kleiner Hefepilze verfügt über eine überraschend hohe Mikronährstoffdichte, was sie sowohl für den Menschen als auch für manche Tiere interessant macht.

Gibst du deinem Hund Bierhefe, erhält er eine Zusatzportion

  • B-Vitamine
  • Eisen
  • Zink
  • Calcium
  • Magnesium
  • Selen
  • Kalium
  • und essenzielle Aminosäuren.

Diese Mikronährstoffe wirken sich auf verschiedene Weise förderlich auf die Gesundheit deines Vierbeiners aus. So kann Bierhefe beim Hund den Stoffwechsel, die Fellgesundheit, das Wachstum und die Erholung nach Erkrankungen positiv beeinflussen.

Wichtig: Bierhefe für Hunde ist selbstverständlich nur ein Ergänzungsmittel und du solltest es als solches betrachten. Zu einem gesunden Leben gehören selbstredend auch ausreichend Bewegung, Flüssigkeit und hochwertiges Futter.

Bei welchen Krankheiten bzw. Beschwerden hilft Bierhefe?

Der Einsatz von Bierhefe beim Hund kann einerseits für den Ausgleich eines Nährstoffmangels und andererseits für dessen Vorbeugung erfolgen. Klassische Symptome und Situationen, in denen Bierhefe gut für den Hund sein könnte, sind:

  • Fellprobleme wie Stumpfheit oder Fellverlust
  • Hautprobleme wie (Sommer-)Ekzeme, Schuppen, Pilz oder Ausschläge
  • Bluthochdruck
  • Fehlfunktionen der Schilddrüse
  • ungünstige Cholesterinwerte
  • Magenbeschwerden
  • Appetitlosigkeit
  • Verdauungsproblemen wie Durchfall oder bierhe
  • Maulgeruch
  • Diabetes
  • Lebererkrankungen

Darüber hinaus ist immer wieder zu hören, dass Bierhefe am Hund gegen Zecken eingesetzt werden kann. Hierzu sei jedoch gesagt, dass Hundehalter in diesem Fall ganz unterschiedliche Erfahrungen mit dem Ergänzungsmittel sammeln und nicht jeder über Erfolge berichtet.

Gerade bei Parasiten ist es essenziell, deinen Hund richtig zu behandeln. Bierhefe gegen Flöhe beim Hund oder auch gegen Milben einzusetzen, empfiehlt sich nicht. Einigen Parasiten wirst du nur mit Hilfe spezieller Mittel wie Spot-Ons Herr und solltest dementsprechend mit deinem Tierarzt sprechen.

In der äußerlichen Anwendung kann Bierhefe beim Hund eine Wirkung haben, die entzündete Stellen und Wunden besser heilen lässt. Vor der Behandlung auffälliger Ekzeme oder Wunden ist aber erneut die Konsultation eines erfahrenen Arztes ratsam.

Kann Bierhefe meinem Hund schaden?

Ob Bierhefe beim Hund Nebenwirkungen verursacht, ist eine häufig gestellte Frage. Grundsätzlich kann hier Entwarnung gegeben werden, denn es handelt sich um ein natürliches und nebenwirkungsfreies Produkt. Bei Hunden mit sehr empfindlicher Verdauung kann es allerdings sein, dass es zu Reaktionen kommt.

Achtung: Hinweise darauf, dass eine Allergie gegen Bierhefe bei deinem Hund vorliegt, solltest du stets ernst nehmen.

Bekommt dein Hund Blähungen oder etwas Durchfall durch Bierhefe, könnte dies auf eine vorübergehende Gewöhnung zurückzuführen sein. Bleiben die Beschwerden bestehen oder sind sie besonders stark ausgeprägt, solltest du das Mittel lieber absetzen und mit deinem Tierarzt sprechen. Gleiches gilt für weitere Reaktionen auf die Gabe von Bierhefe wie Juckreiz oder Schuppenbildung.

Wichtig: Die Hefepilze enthalten einige Aminosäuren für deren Verstoffwechselung gut arbeitende Nieren erforderlich sind. Aus diesem Grund ist es denkbar, dass Bierhefe für den Hund schädlich sein kann, wenn er an Nierenschäden leidet. In diesem Fall ist Verzicht folglich die richtige Entscheidung.

Wie nimmt mein Hund die Bierhefe am besten auf?

Bei der Wahl eines passenden Produkts für deinen Hund solltest du zu entbitterter Bierhefe greifen. Sie schmeckt angenehm käsig und wird daher sogar von Menschen in der Küche genutzt. Tabletten finden die meisten Vierbeiner dann sogar richtig lecker und nehmen die Ergänzung ähnlich wie Leckerchen an.

Frisst dein Hund nicht gerne Tabletten, kannst du Bierhefe Pulver verwenden und unter das Futter mischen.

Wie lange darf Bierhefe verabreicht werden?

Da es sich bei Bierhefe für den Hund um eine Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen handelt, spricht nichts gegen eine kontinuierliche Gabe. Natürlich solltest du darauf achten, die korrekte Dosis zu verwenden, um keine allzu hohe Aufnahme von Mineralstoffen zu provozieren.

Wie viel Bierhefe sollte ich meinem Hund geben?

Bierhefe beim Hund: Wie viel ist richtig? Geht es um die Dosierung, sind sich viele Hundehalter ein wenig unsicher, da nicht jeder Vierbeiner gleich groß und schwer ist. Am besten ist es, wenn du bei Bierhefe für deinen Hund die Dosierung so gestaltest, wie sie der Hersteller empfiehlt. Dies kann je nach Form variieren, ist aber meist als Information auf der Verpackung nachzulesen.

Wie viel Bierhefe für den Hund in den ersten Tagen empfehlenswert ist, hängt auch von der Empfindlichkeit seines Verdauungssystems ab. Dass Bierhefe beim Hund Durchfall verursachen kann, liegt nicht selten an einem zu schnellen Start. Bei sensiblen Vierbeinern ist es deshalb ratsam, zunächst mit einer kleineren Dosis zu beginnen und diese dann langsam zu steigern.

Kann es zu einer Überdosierung kommen?

Theoretisch ist es möglich, mit Bierhefe beim Hund eine Überdosierung zu erreichen. Diese ist aufgrund der vorrangig wasserlöslichen Vitamine in aller Regel nicht lebensgefährlich. Es kann jedoch zu starken Verdauungsbeschwerden oder Übelkeit kommen, weshalb du die Dosis nicht eigenmächtig erhöhen solltest.

Als Faustregel für die Gabe je nach Gewicht gelten folgende Werte:

GewichtTägliche Mindestdosis
5 bis 10 kg1 Gramm
10 bis 20 kg1,5 Gramm
20 bis 40 kg2 Gramm
>40 kg3 Gramm

Grundsätzlich gelten diese Werte sowohl für Tabletten als auch für Pulver. Je nach Hersteller kann es aufgrund der Rezepturen zu Abweichungen kommen. Schau deswegen immer genau auf die Empfehlung.

In welcher Form ist Bierhefe erhältlich?

Das Ergänzungsmittel findest du in Form von Tabletten und Pulver. In beiden Varianten entfaltet Bierhefe beim Hund ihre Wirkung. Dein Vierbeiner hat praktisch die Wahl, was ihm besser gefällt und du kannst entscheiden, mit welcher Option die Gabe am einfachsten gelingt.

Bierhefe Pulver für den Hund empfiehlt sich, wenn Tabletten nicht gut angenommen werden. Letztere bieten sich wiederum für alle unkomplizierten Fälle an, die die Hefe als Leckerchen akzeptieren.

Für die äußerliche Anwendung auf der Haut ist selbstverständlich nur das Pulver geeignet. Willst du Bierhefe Pulver beim Hund auf die Haut auftragen, rühre es mit ein wenig Wasser zu einer Paste an und bringe es dann behutsam auf.

Welche Bierhefe für Hunde ist empfehlenswert?

Wie immer in der Nahrungsergänzungsmittelbranche ist auch hier die Auswahl groß. Achte bei der Suche nach einem passenden Produkt für deine Fellnase darauf, dass es sich um einen seriösen Hersteller handelt, der Inhaltsstoffe transparent aufschlüsselt und eine klare Vorgabe in Bezug auf die Dosierung gibt.

Im Folgenden findest du jeweils eine Empfehlung für Pulver und Tabletten:

8in1 Bierhefe Tabletten

8in1 Bierhefe Tabletten
8in1 Bierhefe Tabletten sind leicht zu verabreichen und können bei trockenem, stumpfem Fell helfen (über das Bild gelangst du zum Angebot auf Amazon)

Mit den 8in1 Bierhefe Tabletten für den Hund erhältst du ein Ergänzungsprodukt, das nicht nur Hefe enthält, sondern vom Hersteller mit weiteren Inhaltsstoffen angereichert wurde. Zu finden sind im Produkt daher auch:

    • Hefen
    • Fischöl
    • Knoblauch
    • Mineralstoffe
    • Glycerin

Der Hersteller empfiehlt für diese Bierhefe Tabletten beim Hund eine Dosierung von einer Tablette je vier Kilogramm Körpergewicht. In einer Dose sind 260 Stück enthalten. Für einen 8 kg schweren Hund reicht die knapp 8 € teure Packung also über vier Monate.

Ein Großteil der Hundehalter ist mit den 8in1 Tabletten sehr zufrieden und berichtet über hohe Akzeptanz seitens der Vierbeiner, glänzendes Fell und gute Verträglichkeit. Die Tabletten lassen sich leicht verabreichen und halten auch bei etwas schwereren Hunden eine Weile.

AniForte® Bierhefe Pulver

AniForte Reine Bierhefe Pulver für Hunde
AniForte® Bierhefe Pulver versorgt deinen Hund mit B-Vitaminen, Aminosäuren und Mineralstoffen (über das Bild gelangst du zum Angebot auf Amazon)

Hundehalter, die sich eine Alternative wünschen, die ausschließlich aus Bierhefe besteht, finden bei AniForte® ein entsprechendes Pulver. Es kann unter das Futter gemischt werden und ist frei von künstlichen Zusatzstoffen. Der Hersteller lässt das Ergänzungsmittel unabhängig prüfen und tierversuchsfrei produzieren.

AniForte® empfiehlt für sein Bierhefe Pulver beim Hund eine Dosierung von einem Gramm je zehn Kilogramm Körpergewicht.

Kundenstimmen rund um das Pulver sind vorrangig positiv. Gerade bei Hunden, die Tabletten nicht so gerne fressen, ist diese Form eine willkommene Alternative, die mit Hilfe des Löffels leicht dosiert werden kann.

Gelobt wird auch die Tatsache, dass es das Pulver in unterschiedlich großen Gebinden (nämlich 250g, 500g oder 1.000g) gibt. So kannst du für kleine Hunde zu einer kleinen und für große Hunde zu einer größeren Dose greifen. Der Preis für das AniForte® Bierhefe Pulver liegt bei 11 € bis 19 €.

Über Manuela Schneider

Manuela Schneider
Vom Langhaar- und Rauhaardackel zum Cocker Mix: der zweijährige Benny ist inzwischen der dritte Vierbeiner an der Seite von Manuela. Sie liebt Hunde über alles und hat seit 2011 zahlreiche Ratgeber rund um die Fellnasen geschrieben.

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