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Golden Retriever

Was hat es eigentlich auf sich mit diesem „BARF“ ?

„BARF“ – ein lustiges Wort, welches man in Hundekreisen immer öfter hört. Übersetzt steht die Abkürzung für biologisch artgerechte Rohfütterung.

Das Barfen orientiert sich an der natürlichen und artgerechten Ernährung des Hundes. Als Verwandter des Wolfes gehört unser Liebling zu den Jägern und Fleischfressern. Seit jeher hat sich der Hund von Rohfleisch, Aas, Beeren und Wurzeln ernährt. Auch der pflanzliche Mageninhalt der Beutetiere wurde verspeist.

Deshalb muss auch beim BARFEN auf ein ausgewogenes Verhältnis von Fleisch, Fisch, Innereien, Knochen, Obst und Gemüse geachtet werden.

Bestünde die Nahrungsaufnahme aus reinem Fleisch, könnten Mangelerscheinungen auftreten.

Der pflanzliche Anteil am Hundebarf sollte deshalb ca. 20 – 30 Prozent betragen.

Vorteile von BARF

  • Eine artgerechte Rohfütterung kommt dem gesamten Organismus des Hundes zugute. Das Immunsystem ist resistenter und Muskulatur, Bänder, Sehnen und Gelenke werden stärker.
  • Besonders Zecken und Darmbakterien kommen seltener vor.
  • Auch der Mundgeruch des Hundes wird schwächer, da dieser oft von der Verdauung abhängig ist. BARF hat eine entgiftende Wirkung und führt zu einer geringeren Produktion an Toxinen während der Verdauung.
  • BARF ist ein Energielieferant. Es ist dazu da den Hund mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen und so sein Optimalgewicht zu halten.

Wie BARFE ich richtig ?

Generell achtet man beim BARFEN auf die Abwechslung, um dem Hund unterschiedliche Nährstoffe und Vitamine zu bieten. Der exakte Bedarf ist abhängig von der Größe, der Rasse, dem Alter und der Aktivität des Hundes. Grob kann man bei der Fütterung eines durchschnittlich aktiven Hundes von 4 Prozent des Körpergewichtes ausgehen. Je größer der Hund desto geringer der Prozentanteil. -> Futterrechner

Zur Rohfleischfütterung eignen sich besonders Rindfleisch, Huhn, Pute, Gans und Wild. Nur Schweinefleisch sollte niemals roh verfüttert werden, da es bedenkliche Viren enthalten kann.

Zudem empfiehlt es sich den täglichen Mahlzeiten Öle beizumischen, um den Hund mit ausreichend essentiellen Fettsäuren zu versorgen. Welche Öle du am besten verwendest, hängt vor allem von dem Bedarf deines Hundes sowie den verwendeten BARF-Sorten ab.

Auch Knochen gehören zu einer ausgewogenen Hunde-Ernährung. Sie sind ein wertvoller Energielieferant, beugen Zahnstein vor, trainieren die Muskeln und lösen Glücksgefühle aus. Gebarfte Hunde haben eine deutlich gesündere Darmbewegung als Hunde, die an Fertigprodukte gewöhnt sind. Deshalb besteht auch bei der Knochenfütterung ein geringeres Risiko an Verdauungsproblemen.

Weitere Informationen rund um BARF und viele weitere Tipps erhältst du hier: www.seitz-barf.de

Copyright Hinweis Titelbild: „Seitz by Det Kempke“

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