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Appetitanreger für Katzen, um diese zum Fressen zu animieren

Appetitanreger für Katzen: 5 bewährte Mittel und 12 Tipps

Deine Katze ist mäkelig, untergewichtig oder geschwächt infolge einer Operation? Egal, welcher Fall auf dich und deinen Liebling zutrifft – deine Samtpfote braucht deine Unterstützung, damit die Futteraufnahme gelingt oder sie wieder zu Kräften kommt.

In diesem Beitrag stellen wir dir fünf bewährte Appetitanreger für Katzen in verschiedenen Darreichungsformen (flüssig, als Pulver oder als Paste) vor. Zudem zeigen wir dir zwölf weitere Tipps, wie du deine Katze zum Fressen animieren kannst.

5 Ergänzungsfuttermittel, die als Appetitanreger für Katzen empfehlenswert sind

Frisst deine Samtpfote nicht und konntest du mit dem Tierarzt bereits klären, dass nichts gegen etwas Unterstützung spricht, könnten Appetitanreger deiner Katze helfen. Die folgenden fünf Produkte haben sich bewährt und eignen sich teilweise für unterschiedliche Situationen.

RECOACTIV® Immun Tonicum: Flüssig, vitalstoffreich und verträglich

Das RECOACTIV® Immun Tonicum ist ideal zur Erholung nach Operationen oder Erkrankungen (z.B. bei Zahnproblemen oder auch bei hepatischer Lipidose). Es punktet mit guter Akzeptanz, Verträglichkeit und einer positiven Wirkung bei geschwächten Tieren (über das Bild gelangst du zum Angebot auf Amazon).

Das Immun Tonicum von RECOACTIV® ist laut Hersteller dafür geeignet, das Immunsystem deiner Katze zu stärken und die Nahrungsaufnahme zu stimulieren. Da es flüssig ist, lässt es sich auch bei Zahnproblemen leicht aufnehmen. Ein weiterer Vorteil der flüssigen Form ist, dass die Nährstoffe im Darm gut resorbiert werden können.

Das Tonicum enthält viele Mineralstoffe und Vitamine, welche den Körper unterstützen und eine Erholung nach Operationen und Erkrankungen fördern können. Der Hersteller gibt außerdem an, dass sich das RECOACTIV® Immun Tonicum auch bei hepatischer Lipidose eignet. Darüber hinaus ist es frei von

  • Gluten,
  • Weizen,
  • Soja,
  • Zucker,
  • Getreide
  • sowie Konservierungs- und Farbstoffen.

Von diesem Produkt bekommt deine Katze zehn Milliliter täglich. Sollte sie an Appetitlosigkeit leiden, kannst du die Dosierung auf dreimal zehn Milliliter pro Tag steigern, das Tonicum jedoch nicht länger als vier Wochen verwenden. Eine Lagerung im Kühlschrank wird empfohlen.

Katzenbesitzer, die das RECOACTIV® Immun Tonicum bereits ausprobiert haben, berichten von einer sehr guten Akzeptanz und Verträglichkeit. In einzelnen Fällen zeigen die Erfahrungen, dass auch bei durch Erkrankungen geschwächten Katzen eine Besserung mit der Gabe des Produkts in Verbindung gebracht wird. Mäkelige Samtpfoten könnten das Tonicum aber dennoch ablehnen.

alfavet ReConvales® Tonicum: Wenn die Katze umfangreiche Stärkung braucht

Das alfavet ReConvales® Tonicum wird von Katzen gut akzeptiert und hilft zuverlässig. Teilweise wird es sogar als „flüssiges Gold“ bezeichnet  (über das Bild gelangst du zum Angebot auf Amazon).

Das ReConvales® Tonicum von alfavet wurde entwickelt, um Katzen in der Erholungsphase nach Krankheiten und Operationen zu unterstützen. Der Hersteller gibt an, dass das Produkt sehr gut akzeptiert wird und die Nahrungsaufnahme anregt. Auch dieses Tonicum kommt in flüssiger Form daher, was zusätzlich zu Bioverfügbarkeit und Akzeptanz auch die Flüssigkeitsversorgung optimieren kann.

Als besondere Anwendungsgebiete werden beim alfavet ReConvales® Tonicum auch Vitamin C-Mangel, Nierenprobleme und Erkrankungen des Harntrakts angegeben. Es enthält Rind sowie Huhn und ist frei von

  • Gluten,
  • Lactose,
  • Zucker,
  • Getreide,
  • Farb- sowie Konservierungsstoffen
  • und Soja.

Dieses Produkt kannst du deiner Katze sowohl im Rahmen einer bis zu sechstägigen Kur als auch dauerhaft geben. Es eignet sich nicht als Alleinfuttermittel, sondern sollte nur ergänzend genutzt werden. Die täglich empfohlene Dosis liegt bei rund 45 Millilitern.

In Erfahrungsberichten wird das alfavet ReConvales® Tonicum gelobt. Es wird von den meisten Katzen sehr gut akzeptiert und wirkt sich laut Kundenstimmen positiv auf deren Zustand aus. Mitunter wird das Tonicum sogar als „flüssiges Gold“ bezeichnet. Nachteile werden kaum genannt, da sowohl die Anwendbarkeit als auch die Ergebnisse sehr positiv wahrgenommen werden.

Canina Pharma Rinderfettpulver: Bei Untergewicht und Gewichtsverlust

Das Canina Pharma Rinderfettpulver ist ideal für Katzen im Wachstum oder solche mit niedrigem Körpergewicht. Es wird meist gut aufgenommen und fungiert zufriedenstellend als Energiequelle (über das Bild gelangst du zum Angebot auf Amazon).

Rinderfettpulver kann sich als Appetitanreger für deine Katze eignen und liefert wertvolle Fette. Das Canina Pharma Rinderfettpulver soll als Energiequelle dienen und im Rahmen dessen Untergewicht sowie Gewichtsverlust vorbeugen. Daher eignet es sich beispielsweise gut für Katzen im Wachstum oder solche, die allgemein nicht ausreichend fressen und zu einem zu niedrigen Körpergewicht neigen.

Möchtest du das Canina Pharma Rinderfettpulver für deine Katze als Appetitanreger nutzen, kannst du etwa einen halben Teelöffel zum Futter hinzugeben. Bei großen Katzen wie Maine Coon ist bis zu ein Teelöffel angemessen. Gibst du das Pulver zum Trockenfutter, solltest du das Futter etwas anfeuchten.

Katzenbesitzer sind mit dem Rinderfettpulver von Canina Pharma allgemein zufrieden. Es eignet sich gut als Ergänzung und wird von den meisten Katzen ohne Probleme akzeptiert.

Übrigens: Möchtest du mehr über die Anwendung von Rinderfettpulver für Katzen erfahren, haben wir hierfür einen gesonderten Artikel zusammengestellt.

LiquidoCare Appetitanreger: Flüssige Formel für gute Erholung (auch bei kleinen Kitten)

Der LiquidoCare Appetitanreger wird dank Aromatisierung selbst von mäkeligen Katzen angenommen. Es darf auch kleinen Kätzchen ab sechs Wochen gegeben werden (über das Bild gelangst du zum Angebot auf Amazon).

Beim LiquidoCare Appetitanreger für deine Katze handelt es sich um ein tierärztlich zugelassenes Mittel, das ohne Weizen, Getreide und Gluten auskommt. Das Liquid ist aromatisiert, was vor allem bei sehr mäkeligen Katzen die Akzeptanz fördern kann. Es basiert auf Hühnerleber sowie Rindfleischextrakt, enthält viel Energie und liefert wichtige Nährstoffe wie

  • Calcium,
  • Magnesium,
  • Vitamin A
  • und für Katzen so wichtiges Taurin.

Es kann auch kleinen Kätzchen ab einem Alter von sechs Wochen gegeben werden und ist nach dem Öffnen zwölf Tage im Kühlschrank haltbar.

Der Hersteller gibt an, dass sich der LiquidoCare Appetitanreger sehr gut eignet, um Katzen nach Krankheiten oder Operationen mit Nährstoffen sowie Flüssigkeit zu versorgen. Die flüssige Form schont das Verdauungssystem bei guter Bioverfügbarkeit und kann die Lust auf das eigene Futter fördern. Du kannst das Liquid gut mit dem täglichen Futter mischen und so als Appetitanreger für die Katze direkt dort nutzen, wo es gebraucht wird. Als empfohlene Dosierung gibt der Hersteller 15 Milliliter täglich an, wobei die Menge bei Bedarf gesteigert werden kann.

Kundenstimmen zum LiquidoCare Appetitanreger sind vornehmlich positiv. Das Liquid lässt sich mit dem beigelegten Messbecher gut dosieren. Vereinzelt berichten Katzenhalter davon, dass ihre Katze den Appetitanreger nicht akzeptieren wollte.

Albrecht Nutri-Cal® Paste: Ideal zur Anreicherung von selbst hergestelltem Futter

Die Albrecht Nutri-Cal® Paste kann direkt vom Finger gegeben werden und ist daher empfehlenswert für Katzen, die aktuell nur eine Handfütterung akzeptieren. Ferner eignet sie sich gut, um selbst hergestelltes Futter damit anzureichern (über das Bild gelangst du zum Angebot auf Amazon).

Die Albrecht Nutri-Cal® Paste unterscheidet sich von den bisherigen Produkten (abgesehen vom Rinderfettpulver) vor allem im Hinblick auf die Konsistenz. Anders als die anderen Appetitanreger für die Katze handelt es sich hier um eine Paste, die eine gelartige Textur aufweist. Auch ist sie nicht frei von Zucker und Soja. Der Hersteller empfiehlt die Paste für die Zeit der Genesung nach Operationen oder Krankheiten und auch zur Anreicherung von selbst hergestelltem Futter mit wichtigen Nährstoffen.

Du kannst die Paste sowohl mit dem Futter mischen als auch direkt vom Finger geben. Dies hat den Vorteil, dass auch Katzen, welche aktuell nur eine Handfütterung akzeptieren, die Paste gut aufnehmen können. Je drei bis fünf Kilogramm Körpergewicht empfiehlt der Hersteller einen Teelöffel der Paste. Dies entspricht etwa sechs Gramm.

Unter den Kundenerfahrungen zu diesem Appetitanreger für die Katze finden sich einzelne Stimmen, bei denen die Samtpfoten den Geschmack oder auch die Konsistenz ablehnten und die Paste daher mieden. Bei Katzen, die das Produkt akzeptierten, waren die Halter jedoch sehr zufrieden mit dem Effekt.

Wichtig! Da die Albrecht Nutri-Cal® Paste Vitalstoffe wie Jod, Mangan und Vitamin D enthält, solltest du deiner Katze keine weiteren Supplemente geben. Sonst könnte es zu einer Überdosierung kommen. Dies gilt auch für alle anderen Appetitanreger für die Katze, bei denen Mikronährstoffe zugesetzt sind.

12 weitere Tipps, um deine Katze zum Fressen zu animieren

Die Gründe für Appetitlosigkeit und Futterverweigerung bei Stubentigern können vielfältig sein. Daher kann es sein, dass du auch mit einfachen Mitteln sowie Umstellungen viel bewirken kannst. So kommen als Appetitanreger für deine Katze auch Hausmittel und kleine Handgriffe in Frage, die die Lust aufs Fressen wieder wecken könnten.

1. Das Futter etwas erwärmen

Du kennst das sicher selbst: Warme Lebensmittel duften einfach besser als kalte. Auch deine Katze könnte sich von ihrem Futter überzeugen lassen, wenn du es vorsichtig in der Mikrowelle oder in einem Wasserbad erwärmst. Achte jedoch darauf, dass das Futter nicht zu heiß wird. Gerade in der Mikrowelle können sich schnell einzelne, sehr heiße Stellen bilden. Hier besteht Verbrennungsgefahr!

Tipp: Manchmal genügt es schon, wenn du das Futter einfach auf Zimmertemperatur bringst. Zu kaltes nämlich kann deiner Fellnase Magengrummeln bescheren.

2. Mahlzeiten stressfrei gestalten

Katzen sind sensible Tiere. Kein Wunder also, dass auch die Nahrungsaufnahme davon abhängt, ob sie sich wohl fühlen, oder ob sie unter Stress stehen. Stress kann bei den Samtpfoten durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden und ihnen den Appetit verderben. Schau daher am besten, inwiefern der Futterplatz deiner Katze so stressarm wie möglich gestaltet werden kann. Dieser Platz sollte

  • nicht in einem Durchgangsbereich liegen,
  • möglichst ruhig sein
  • und keine häufigen Störungen mit sich bringen (z.B. durch das Öffnen einer über den Näpfen befindlichen Schublade).

An einem solchen Ort kann sich deine Katze niederlassen und beruhigt essen.

Tipp: Manche Katzen gewöhnen sich so sehr an ihre Halter, dass sie nicht gern allein essen. Hier kann es sich lohnen, den Futterplatz in die Nähe des Esstischs zu verlagern und zu schauen, ob die Katze genau dann mit Genuss futtert, wenn es der Rest der Familie ebenfalls tut.

3. Menge reduzieren, Anzahl erhöhen

Die meisten Katzen wissen es zu schätzen, wenn sie nicht eine große Futtermenge präsentiert bekommen. Das „Snacken“ in kleinen Mahlzeiten passt schlicht viel besser zur sonstigen Lebensweise wilder Katzen, welche sich über den Tag verteilt immer wieder etwas Beute sichern müssen. Probiere also am besten einmal aus, wie sich das Fressverhalten deiner Katze verändert, wenn du die Mahlzeiten verkleinerst und dafür häufiger fütterst.

4. Wirklich gutes Futter wählen

Die feine Nase deiner Katze ist ein äußerst sensibles Werkzeug, das ihr durchs Leben hilft und sie vor Gefahren schützt. Futter, dessen Duft deine Katze nicht anspricht, könnte ihr also vielleicht gar nicht bekommen. Achte daher darauf, ob deine Katze vor dem Fressen am Futter schnuppert und sich dann abwendet. Dies spricht dafür, dass irgendetwas mit der Mahlzeit nicht stimmt. Wechsle das Futter dann am besten aus und entscheide dich für hochwertige Alternativen.

Was macht gutes Katzenfutter aus?

Für Katzen geeignet sind Alleinfuttermittel, die sowohl Makro- als auch Mikronährstoffe in ausreichender Menge liefern. Indikatoren für gute Qualität sind …

ein Frischfleischgehalt von wenigstens 75 Prozent.

… ein hoher Protein- und geringer Kohlenhydratgehalt.

… ausreichend tierisches Fett.

… pflanzliche Zusätze.

… im Fleischteil ein Mix aus Muskelfleisch und Innereien.

Diese Faktoren deuten darauf hin, dass sich der Hersteller mit den individuellen Bedürfnissen der Tierart beschäftigt und die Zusammensetzung daran angepasst hat.

5. Füttern von Hand

Phasenweise kann es nötig sein, deine Fellnase von Hand zu füttern. Gerade ältere oder kranke Stubentiger, die ihrem Halter sehr vertrauen, lassen sich so davon überzeugen, doch etwas zu fressen. Stück für Stück kannst du diese Form der Fütterung dann wieder reduzieren und beobachten, ob deine Katze zur selbständigen Futteraufnahme zurückkehrt.

6. Das Futter mit Toppings verfeinern

Katzen sind durchaus anspruchsvolle Wesen. Schmeckt ihnen eine bestimmte Futtersorte nicht, könnte das schlicht daran liegen, dass diese zu dezent duftet oder zu uninteressant ist. In diesem Fall lohnt es sich, ein wenig Kreativität zu beweisen und die täglichen Mahlzeiten aufzupeppen. Das gelingt beispielsweise mit

  • Rinderfettpulver,
  • schmackhaften Pasten oder Gelees,
  • magerem Hühnerfleisch (bitte durchbraten!)
  • und etwas Thunfisch.

Hat dieser kleine Trick als Appetitanreger deine Katze überzeugt, kannst du mit der Zeit versuchen, die Toppings wieder zu reduzieren.

7. Hungrig machende Akupressur testen

Es soll einen Akupressurpunkt auf der Nasenspitze zwischen Nasespiegel und Fellansatz geben, der wie ein Appetitanreger auf die Katze wirkt. Versuche, diesen Punkt sanft zu drücken. Oftmals mögen Katzen die Berührung im Gesicht allerdings nicht. Dann klammere diesen Tipp einfach aus, denn Zwang könnte erneut für Stress sorgen.

8. Massage als Appetitanreger für deine Katze

Manchmal haben Katzen genau wie wir keine Lust auf ihr Essen, weil es im Verdauungstrakt gerade etwas hakt. Blähungen, Magengrummeln und Verstopfung können den Appetit schnell verderben. Probiere daher auch eine kleine Bauchmassage, die nicht nur Stress reduziert, sondern auch bei Verdauungsbeschwerden helfen kann.

9. Katzenminze oder Baldrian nutzen

Sowohl Katzenminze als auch Baldrian haben eine stimulierende Wirkung auf viele geschlechtsreife Katzen. Sie wecken den Spieltrieb, helfen beim Entspannen und sogar dabei, neue Umgebungen besser zu akzeptieren. Im Netz bekommst du Katzenminze von Kater Kasimir in einer großen Dose. Diese enthält getrocknete Blüten und Blätter der beliebten Pflanze. Baldrian bekommst du als Appetitanreger für deine Katze in der Apotheke.

10. Das Futter mit Soße verfeinern

Trinkfein von Miamor fördert die Flüssigkeitsaufnahme und scheint Katzen sehr gut zu schmecken (über das Bild gelangst du zum Angebot auf Amazon).

Soße ist eines der besten Argumente für restlos ausgeschleckte Näpfe. Viele Katzen lieben die Flüssigkeit, die mit einigen Futtersorten in den Napf gelangt. Ist das auch bei deiner Katze der Fall, kannst du dir das zunutze machen. Träufle beispielsweise etwas Thunfischwasser über die Mahlzeit.

Wenn du nur selten Thunfisch isst und nicht unnötig Dosen öffnen möchtest, nutze lieber fertige Katzenprodukte. So zum Beispiel Trinkfein von Miamor, das als Getränk für Katzen gedacht ist und kleine Fleischstückchen enthält. Miamor fördert nicht nur die Flüssigkeitsaufnahme, sondern scheint Katzen auch ausnehmend gut zu schmecken – unser Kater Momo besteht zumindest jeden Tag auf seine „Suppe“. An Geschmacksrichtungen gibt es Thunfisch, Huhn und Ente.

11. Spiel und Nahrung miteinander verknüpfen

Erst die Arbeit, dann das Fressen: Das Brett Catit Play Treat Puzzle weckt den Jagdinstinkt deines Stubentigers und animiert so zum Fressen (über das Bild gelangst du zum Angebot auf Amazon).

Es kann sein, dass deine Katze viel lieber dann frisst, wenn sie sich ihr Futter ein wenig erarbeiten muss. Sogenannte Fummelbretter und Spielbälle können dabei helfen. Ein schönes Beispiel ist das Brett Catit Play Treat Puzzle, das sechs unterschiedliche Aufgaben bietet und den Jagdinstinkt als Appetitanreger für die Katze nutzt.

Auch der günstige PetSafe Snackball kann die Nahrungsaufnahme spielerisch attraktiver gestalten. Ihn rollt die Katze durch die Wohnung und gelegentlich gelingt es dabei, ein Leckerchen abzustauben – das motiviert und macht Lust auf mehr.

12. Fütterungszeiten verändern

Auch die Veränderung der Fütterungszeit kann einen Versuch wert sein. Vielleicht stellst du deiner Katze aktuell stets zu einer etwas unpassenden Zeit den gefüllten Napf vor die Nase, obwohl sie eigentlich eine ausgiebige Ruhephase genießen will. Überlege, ob sich die Zeit sinnvoll verschieben lässt und beobachte, ob sich das auf die Fresslust deiner Samtpfote auswirkt.

In welchen Fällen kannst du deiner Katze Appetitanreger geben?

Ist deine Fellnase etwas mäkelig und verschmäht sie ihr Futter vermehrt, können Appetitanreger für deine Katze nützlich sein. Auch nach Operationen oder Erkrankungen sowie bei Zahnfleisch- und Zahnproblemen hilft manches Produkt gut dabei, die Nahrungsaufnahme zu stimulieren. Gleiches gilt für Katzen, die zu Untergewicht neigen und trotz guter Gesundheit wenig fressen.

Achtung! Grundsätzlich wichtig ist, dass du die Anwendung eines Appetitanregers immer zunächst tierärztlich besprichst. Grünes Licht aus der Praxis ist bedeutsam, um die Gesundheit deiner Katze nicht zu gefährden.

In welchen Fällen empfiehlt sich die Gabe der Appetitanreger hingegen nicht?

Sollte sich das gewohnte Fressverhalten deiner Katze plötzlich stark verändern, ist das ein potenzielles Alarmzeichen für eine Grunderkrankung. Bringe deine Samtpfote in einem solchen Fall stets zunächst zum Tierarzt und lasse einen Check-Up durchführen.

Auch bereits sehr dünne Katzen, die nicht fressen möchten, sollten gleich dem Arzt vorgestellt werden. In diesem Fall könnten Versuche mit einem Appetitanreger für die Katze eine nötige Behandlung unnötig verzögern und dem Tier schaden.

Über Lina Larina

Lina ist von klein auf mit Katzen aufgewachsen und eine wandelnde Enzyklopädie rund um die richtige Versorgung der Samtpfoten. Sie ist damit prädestiniert für alle Katzen-Themen und berichtet von ihren Erfahrungen mit ihrem Karthäusermischling Momo.

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