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Zecken bei Hund und Katze

Zecken – kleine gefährliche Blutsauger

Zecken lauern in der freien Natur auf ihre Opfer. Das sind in der Regel Wildtiere, aber auch wir Menschen und unsere Haustiere. In Deutschland sind Zecken bereits ab Februar bis weit in den Oktober hinein aktiv. In warmen Wintern sogar ganzjährig. Da immer mehr Zecken gefährliche Krankheiten an Mensch und Tier übertragen, muss ein wirksamer Zeckenschutz angewendet werden.

Welche Krankheiten können übertragen werden?

Da gibt es inzwischen leider einige! Nicht alle kommen gehäuft in Deutschland vor, aber auch bei einer Urlaubsreise können Zecken bei Tieren Krankheiten übertragen. Ein Auszug der möglichen Erkrankungen wird hier aufgelistet:

– Anaplasmose
– Babesiose
– Borreliose
– FSME
– Zeckenparalyse

Daneben gibt es noch weitere Krankheiten die zum Beispiel durch die braune Hundezecke verbreitet werden. Zum Glück ist diese Zecke hier noch nicht heimisch, kann aber eingeschleppt werden. Übrigens können auch Katzen diese Krankheiten durch Zecken bekommen.

Was hilft gegen Zeckenbefall?

Hunde – und auch viele Katzen – wollen und müssen in die Natur. Was gibt es schöneres, als mit dem eigenen Hund durch Wald und Wiesen zu streifen? Wer Zecken meiden will, müsste in der asphaltierten Stadt bleiben. Das ist aber wenig gesund und bestimmt nicht tiergerecht. Wer sich mit seinem Hund sportlich betätigen will, ist ebenfalls am besten auf Feldwegen und Wäldern aufgehoben. Aber überall wo Gräser, Gebüsch oder Laub ist, sind auch die Zecken. Feucht-warm mögen sie es am liebsten.

Hund im hohen Gras
Achtung – im hohen Gras lauern Zecken!

Damit die Zecken erst gar nicht an Deutschlands liebste Haustiere gehen, ist eine Prophylaxe sinnvoll. In der Regel helfen hier Spot-On Präparate oder Wirkstoff-Halsbänder am besten. Ob Bernsteinketten oder Bioenergie gegen Zecken helfen, muss jeder Halter selber herausfinden.

Produkte mit ätherischen Duftstoffen können helfen, verlieren aber schnell ihre Wirkung. Wichtige Informationen über Zeckenprophylaxe und passende Produkte, finden Sie zum Beispiel in diesem Beitrag von der Europa Apotheek. Aber Achtung: gerade an Katzen dürfen keine Hundeprodukte verwendet werden! Sie vertragen nicht alle Inhaltsstoffe.

Wann muss die Fellnase zum Tierarzt?

Gerade bei Borreliose spielt Zeit eine Rolle. Die Zecke sollte möglichst spätestens innerhalb von 12 Stunden entfernt werden. Ist das nicht möglich, hilft der Tierarzt. Ebenso sollte so schnell wie möglich der Veterinär aufgesucht werden, wenn Hund und Katze Fieber, Krämpfe oder Lähmungen zeigen. Auch eine entzündete Bissstelle gehört in professionelle Hände und muss untersucht werden.

Fazit

Klimabedingt kann eine ganzjährige Zeckenkontrolle sinnvoll sein. Erste gute Informationen bieten Hersteller und Informationsseiten im Internet. Eine individuelle Beratung und vor allem eine Behandlung kann nur der Tierarzt vornehmen. Dem Tier zu liebe, darf die Zeckenprophylaxe nicht vernachlässigt werden.

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